Alles neu macht der April...

Friday, April 11. 2014

...oder so ähnlich. Statt eines dämlichen Alu-Schildes male ich doch gleich lieber selbst.

toilettentür bemalt

Zum Start der Hochzeitssaison soll doch alles schön aussehen.
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Vorspeisenteller

Wednesday, April 2. 2014

So sieht übrigens unser aktueller Vorspeisenteller aus:

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Selbstverständlich möchte ich immer wieder meine Gäste mit ausgefallenen Kreationen überraschen. Doch dieses Jahr dürfte alles in den Schatten stellen. Warum? Das hat mit der Klima-Erwärmung zu tun...



Permafrostboden in Sibirien taut auf


Durch den langsamen aber stetigen Anstieg der Temperaturen taut mittlerweile der Permafrostboden, auch in Sibirien, auf. Wie schon der SPIEGEL im Jahr 2007 geschrieben hat, löste schon die erste Welle einen "Knochenboom" aus. Wissenschaftler reisten in Scharen an und gruben prähistorische Knochen aus.



Ein neuer Höhepunkt war erreicht, als 2009 erstmals ein gefrorenes, vollständiges Mammutbaby, wie National Geographic berichtet, gefunden wurde (mit Bildern!). Das Mammut wird immer noch wissenschaftlich untersucht.



Vollständige Mammutherde gefunden


Nachdem man in Jaktien auf Jäger stieß, die merkwürdig aussehendes Fleisch an ihre Hunde verfüttert hatten, bohrten findige Geschäftsleute nach und fanden durch Ausgrabungen im noch gefrorenen Boden eine komplette Mammutherde, die wohl ein Flußtal durchqueren musste und dann von einem Eisrutsch überrascht wurde. Die Tiere wurden praktisch schockgefroren.


Was für die Hunde gut ist, muss wohl auch für die Menschen gut sein, dachte sich der gebürtige Ewgene Sergej Simov, seines Zeichens unter Jägern aufgewachsen und jetzt Chef einer Import-Export-Firma in Osmk. Er sicherte sich die Rechte an der Ausgrabung und barg äußerst sorgfältig die etwa 30 Tiere umfassende Herde.


Nachdem ein vollständiger Mammut-Kopf mit zwei Stoßzähnen für 800.000 Rubel (damals etwa 23.000 Euro) an einen Sammler ging, und auch die Wissenschaftler ihre Beute machten, ging Simov daran, das Fleisch zu vermarkten.


Erste Restaurants bieten schon jetzt Mammutsteaks auf der Karte an.


Auch schon erste Tips von Ernährungsberatern finden reißenden Absatz.



Mammutsteaks vom Grill


So haben auch wir uns ein (kleines) Kontingent gesichert!


Heute und nur noch morgen also Mammutsteaks vom Grill!




Leider - oder zum Glück - wurde uns vorgeschrieben, auch Knochen mit zu bezahlen, und ich dürfte wohl einer der wenigen Restaurantbesitzer sein, die sich diese auch liefern lassen. Die nächsten Tage werden wir also auch Mammut-Eintopf und Mammut-Suppe anbieten können. Letztere mit einem kleinen Bonus: neben den Mammuts wurden auch Wurzeln und Knollen von heute nicht mehr existierenden Pflanzen gefunden, mutmaßlich auch die Nahrung der Mammuts. So kommen auch Paläo-Vegetarier auf ihre Kosten!



Reservierungen für heute und morgen abend, ab 17:30 Uhr, werden ab sofort entgegengenommen!


Sichern Sie sich ihr einmaliges Steinzeit-Steak!

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Jetzt noch schöner feiern

Thursday, March 20. 2014

...mit runden Tischen.

Seit heute können wir Ihnen für Ihre Familienfeste und Hochzeiten runde Tische anbieten.
runder Tisch festlich eingedeckt
Runde Tische zaubern wie von selbst eine festliche Stimmung


Runde Tische schaffen eine besondere Atmosphäre. Jeder ist sozusagen „gleichberechtigt”, was die Kommunikation am Tisch sehr verbessert. Jeder Tisch ist wie eine Insel. Mit wem würden Sie am liebsten auf einer Insel stranden?

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Auberginen tatarische Art

Wednesday, March 5. 2014

Als kleine Reminiszenz an die Tataren, die im Moment ja einiges durchmachen. Bei unserem Besuch auf der Krim habe ich
das folgende Rezept kennen gelernt.

Eingelegte Auberginen mit Knoblauch und Karotten
Auberginen als vegane Vorspeise


2 mittelgroße Auberginen
1 große Zwiebel
2 Möhren
1 Knoblauchzehe (oder mehr, je nach Geschmack)
1 Chilischote
frische glatte Petersilie
reichlich Olivenöl
Etwas Essig

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein Problem mit Mengenangaben habe. Aber das Rezept ist fehlertolerant.

Auberginen in etwa 0,5-1cm dicke Scheiben schneiden und in der heißen Pfanne mit dem Olivenöl fritieren.
Die Auberginen wirken dabei wie ein Schwamm und saugen das Olivenöl auf. Das ist der Sinn der Sache.
Einmal wenden. Wenn sie gut gebräunt, aber nicht schwarz sind, dann in eine Form legen, wie man Sie z.B.
für Blechkuchen verwendet.

Während des Fritierens die Zwiebel schälen, in feine Streifen schneiden, Ringe tun es natürlich auch. Die Karotten
schälen und grob in Stifte hobeln oder schneiden. Den Knoblauch abziehen und fein hacken.

Nach dem Fritieren sollte noch einiges an Öl in der Pfanne sein. Darin jetzt die Zwiebeln, die Karotten und den
Knoblauch einige Minuten dünsten. Wer mag, kann Salz dazu geben. Es ist kein Muss. Dann die Mischung über
den Auberginen verteilen.

Mit Gefühl nun einige Spritzer Essig auf die Auberginenmasse geben.

Jetzt die Chilis entkernen, in feine Streifen schneiden und dann bitte nicht in die Augen fassen. Die Streifen
auf den Auberginen verteilen.

Das darf jetzt einen Tag im Kühlschrank durchziehen. Dann die Glattpetersilie zupfen und vor dem Anrichten darauf verteilen.

Frisches Weißbrot zum Aufsaugen der Sauce ist obligatorisch. Mjam.



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Probezeitschrift

Tuesday, March 4. 2014

Wer kennt sie nicht, die "Probezeitschriften", die jeden Monat den Unternehmern ins Haus flattern. Und zwar unbestellt. Meist handelt es sich um eine Mischung aus Branchengeblubber, Anzeigencontainer und bezahlten PR-Artikeln. Nett zu lesen, wenn mal keine Gäste da sind, aber im Grunde bedeutungslos.

Die "Überregionale Hotelzeitung" (Name geändert) ist so ein Blatt. Aufgemacht wie eine klassische Zeitung, aber natürlich in Folie eingeschweißt, die man noch vor dem Entsorgen trennen muss. Tolle Zeitung. Viel aus Gaststättenverbänden, auch in diesem Fall wie eine Regionalzeitung die vom Ehrenabend der Freiwilligen Feuerwehr in Mausgesees berichtet. Also für mich in etwa so interessant wie der berüchtigte Sack Reis in China.

Tatsächlich ist die Zeitung sogar überregional - was bedeutet, dass Stellenanzeigen aus Hannover, Berlin und sogar aus Österreich und der Schweiz enthalten sind.

Diese besagte Zeitung flattert mir also drei Monate hintereinander ins Haus. Anrufe, sie mögen das doch bitte unterlassen, sind – wie erwartet – folgenlos geblieben.

Dann rief einer der netteren Damen an, sie wäre von der Überregionalen Hotelzeitung.

"Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Tag. Mein Name ist Barbara Kraus, ich rufe im Auftrag der
Überregionalen Hotelzeitung an. Wir haben Ihnen doch schon dreimal ein Probeheft geschickt..."

"Ja, das war auch sehr schön zu lesen", sagte ich.

"Ach", freute sich Frau Kraus, "dann möchten Sie die Zeitung vielleicht abonnieren? Wir bieten
Ihnen ein günstiges Einstiegsabo zum reduzierten Preis an."

"Brauche ich doch nicht."

"Wieso? Ich dachte sie gefällt Ihnen?"

"Klar. Aber Sie schicken sie doch auch so."

Zehn Sekunden Pause.

"Dann entschuldigen Sie, noch einen schönen Tag."

"Ihnen auch, Frau Kraus. "

Seitdem traf keine Überregionale Hotelzeitung mehr ein.

Geht doch.

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Kirchweih

Saturday, October 19. 2013

So, nun ist es wieder so weit. Heute und noch bis übermorgen ist die Burker Kirchweih.

Für uns immer eine zweischneidige Sache. Da die Straße zu uns komplett abgesperrt ist, meiden uns manchmal
sogar die Stammgäste. Aber am Sonntag ist immer noch richtig was los!

Dieses Jahr gibt's frische Rouladen, Gänsebrust, Hirschbraten, Schweinelendchen mt Steinpilzen (aus Burker Wäldern!),
US-Beef Rindernackensteak gegrillt (480 Gramm!) und noch vieles andere mehr.

Sonntags ist ab 11:30 Uhr geöffnet, und wenn das Wetter passt, machen wir die Tür nicht zu. Ansonsten dann 14:30 Uhr
Pause bis 17:30 Uhr, dann ist abends geöffnet.
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Rückschau auf die Saison

Friday, October 18. 2013

Irgendwie war der Sommer zu kurz. Oder ist das nur meine Meinung? Mir kam er jedenfalls viel zu feucht und kurz vor.

Nun ist an diesem Woche „Kerwa”, also Kirchweih bei uns. Eine der letzten im ganzen Landkreis. Das ist immer irgendwie wie das
äußere Zeichen, dass die Sommersaison endgültig vorbei ist.

Und für uns war es eine gute Saison. Nicht nur, dass wir zwölf große Hochzeiten hinter uns gebracht haben (und zwar richtig gut), auch haben wir den Umbau des Eingangsbereichs gestemmt. Es war eine Menge Arbeit, und viel Schönes dabei.

Die Grillabende haben sich auch gut eingeführt und wir werden auf jeden Fall weiter machen. Nachdem es in Forchheim kein Steakhaus mehr gibt, sehe ich mich da in der Pflicht, erstklassige Steaks mit hausgemachten Saucen weiterhin anzubieten.

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MwSt-Chaos im Gastgewerbe

Tuesday, August 20. 2013

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Lange haben wir gewartet, auf diesen Sommer 2013!

Doch egal wie lange es dauert, der fränkische Sommer ist einer der schönsten hier im Land. Hat man doch nicht weit zu den fränkischen Badeseen, in den Aischgrund, oder in die Fränkische Schweiz zum Walberla.
Walberlaschnitzel
Walberlaschnitzel gefüllt mit Rucola, Kirschtomaten und Ziegenkäse

Und so präsentieren wir hier das „Walberla-Schnitzel”. Ein mit Ziegenkäse, Rucola und Kirschtomaten gefülltes gebackenes Schnitzel.

Warum dann Walberla-Schnitzel? Rund ums Walberla war die Ziegenhaltung üblich. Die Fränkische Schweiz - oder „das Gebürch”, wie sie genannt wurde — war eine ärmliche Gegend. Bis Sie dann Anfang des vorigen Jahrhunderts für den Tourismus entdeckt wurde. Die Landschaften sind noch weitgehend unberührt, die Biervielfalt köstlich und die Gerichte schmackhaft.

Genießen Sie unser Walberlaschnitzel, träufeln Sie nur wenig Zitrone darüber, der frische Geschmack passt hervorragend zum Kartoffelsalat!

Ab sofort im Roten Ochsen!
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Jahr ohne Sommer

Sunday, April 7. 2013

Die aktuelle Kältewelle ist wirklich einmalig. So einen langen Winter, auch so trüb, hatten wir schon lange nicht mehr. Und es ist nicht nur irgendeine Gegend betroffen, nein, fast in ganz Mitteleuropa sind die Temperaturen niedriger als normal für diese Jahreszeit.

Trotzdem ist das Wetter noch im Rahmen. Weder ist der Golfstrom abgerissen, noch das Klima unwiderruflich geschädigt.

Schauen wir doch einmal zurück.

Im Jahr 1816 gab es das sprichwörtliche "Jahr ohne Sommer". Eine Kältewelle gigantischen Ausmaßes legte sich über ganz Europa. Auch in Amerika waren die Auswirkungen spürbar.

Anfang Juli und Ende August 1816 gab es im Nordosten der Vereinigten Staaten Nachtfrostperioden. Im Osten Kanadas und in Neuengland fiel Schnee, der in Québec eine Höhe von 30 Zentimetern erreichte. Dies führte zu schweren Ernteeinbußen und in der Folge zu stark gestiegenen Getreidepreisen.

In Mitteleuropa kam es zu schweren Unwettern. Zahlreiche Flüsse (unter anderem der Rhein) traten über die Ufer. In der Schweiz schneite es jeden Monat mindestens einmal bis auf 800 m Meereshöhe und am 2. und 30. Juli bis in tiefe Lagen. Die Folge der niedrigen Temperaturen und anhaltenden Regenfälle in Teilen Europas waren katastrophale Missernten. Am stärksten betroffen war das Gebiet unmittelbar nördlich der Alpen: Elsass, Deutschschweiz, Baden, Württemberg, Bayern und das österreichische Vorarlberg. Hier erreichte der Getreidepreis im Juni 1817 das Zweieinhalb- bis Dreifache des Niveaus von 1815. In der Zentralschweiz war die Hungersnot besonders groß, nach Beschreibungen des Frühmessers Augustin Schibig verzehrten die Leute „die unnatürlichsten, oft ekelhaftesten Sachen, um ihren Heißhunger zu stillen“.

Durch die geringere Schneeschmelze im Vorjahr und die angesammelten zusätzlichen Schneefälle zum Beispiel in den Alpen führte die Schneeschmelze nun örtlich erneut zu katastrophalen Überschwemmungen. Hungersnöte brachen aus. Tausende der zusätzlich noch unter den Folgen der Napoleonischen Kriege leidenden Europäer wanderten schließlich in die Vereinigten Staaten aus.

Doch die Kälte und Hungersnot hatte auch ihr Gutes. Sie war Anlass zu weitreichenden Reformen im staatlichen Bereich, karitative Organisationen wurden gegründet und die Landwirtschaft modernisiert. Bauern schlossen sich zu Genossenschaften und Sparkassenvereinen zusammen.

Aus Irland begann eine Auswanderungswelle in die USA.

Und ein nettes Detail: Am Genfer See trafen sich einige Briten zur Erholung auf Lord Byrons Anwesen. Wegen des extrem schlechten Wetters konnten sie das Haus nicht verlassen. So beschlossen sie eines Abends, Schauergeschichten zu schreiben und diese dann vorzutragen. Niemand brachte etwas bemerkenswertes zustande, mit einer Ausnahme.

Mary Shelley hatte von den Experimenten Luigi Galvanis gehört, der Froschschenkel mit Strom aus einer Batterie wieder zum Zucken brachte. Was nun, wenn man das größer und umfassender macht? So setzte sie sich hin und schrieb den Roman "Frankenstein".

Der ersten Science-Fiction-Roman der Welt - noch vor Jules Verne - stammt also von einer Frau.
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Teile der Wogastisburg gefunden

Monday, April 1. 2013

Eine Archäologische Sensation bahnt sich an, ausgerechnet im beschaulichen Stadtteil Burk. Bei Grabungen am Kirchplatz wurden Artefakte gefunden, die der legendern Wogastisburg zugeordnet werden konnten.

Grabung
Bei Bauarbeiten wurden Speere und Schilde gefunden.



Die Wogastisburg ist eine legendäre „nicht-agrarische Siedlung”, die erstmals in der Fredegar-Chronik erwähnt wurde. Im Jahre 631 n.Chr. fand dort in der Nähe eine Schlacht statt, in drei Feldzügen. Fredegar berichtet davon, dass Dagobert I. der Frankenkönig, gegen einen ebenfalls fränkischen Kaufmann „Samo” (das ist kein Name, sondern ein Titel) ins Feld zog und die dritte und entscheidende Schlacht verlor.

Bisherige Lokalisierungsversuche dieser Schlacht scheiterten. Doch schon in den 1920er Jahren tippte der Münchner Slavist Heinrich Kunstmann auf Burk bei Forchheim. Dafür gibt es gute Gründe.

Lesen Sie mehr:

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Bock auf Blog

Wednesday, March 27. 2013

Kein Angst, ich blogge bald wieder regelmäßig.

Seit Monaten bin ich mit der Vorbereitung für den Gartenbau beschäftigt. Jetzt gehts los und drei Wochen nach Ostern soll es fertig sein.
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keojrbaa

Tuesday, November 13. 2012

Heute wieder mal eine Anfrage über das Formular:


Betreff: Anfrage (Postkarte)
Von: olfgvlwnpr
Datum: 13. November 2012 20:44:06 MEZ
An: Gasthaus Roter Ochs

olfgvlwnpr schreibt an Gasthaus Roter Ochs :

Telefon: keojrbaa

iypxaspufspdit, http://www.vfqteswiez.com jorxbytqax


Vielen Dank für ihren konstruktiven Beitrag.

Mit freundlichen Grüßen,
Konni Scheller
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Draußen neblig, innen schmeckt's...

Monday, November 12. 2012

Draußen wieder einmal typisches Novemberwetter. Nass, regnerisch, kalt und seit heute auch neblig. Wie eine kalte Decke senkt sich der Nebel über die Landschaft. Was man am besten von der warmen Stube aus beobachtet.

Wenn man trotz allem raus musste, kann man sich mit unserem typischen Wintergericht am Besten aufwärmen.


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